Trauer Gedichte

 

Trauer Gedichte

Trauergedichte selbst zu verfassen erfordert ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen. Tod, Trauer, Schmerz geben viel Anlass für traurige Gedichte und Trauer Sprüche. Nichts kann dabei so einfühlsam sein, wie Trauer Gedichte, die sie selbst verfasst haben. In der Trauer Worte zu finden und so zu verbinden, dass sie sich auch als Trauer Texte, Beileid Verse oder Beerdigung Gedichte eignen ist nie leicht. Über Abschied Trauer Gedichte zu verfassen kann dabei genauso schwer sein, wie traurige Liebesgedichte, Tod und Trauer Gedichte. Lassen Sie sich bei Ihrem Trauergedicht oder Beileid Gedicht einfach von Ihren Gefühlen und Erinnerungen leiten. Solche Trauerfall-Gedichte können Sie dann nicht nur als Trauerkarten verschicken, sondern auch als Trauerfeier Gedichte in angemessenem Rahmen vortragen. Nehmen Sie dabei Bezug auf die Persönlichkeit sowohl der Trauernden als auch des Betrauerten. So erschaffen Sie ein Trauer-Gedicht, dass nicht nur in Erinnerung bleibt, sondern im Besten Fall auch gegen die Trauer Trost spendet.

Einzigartige Trauer-Gedichte

Fassen Sie Ihre Worte in Gefühle, Stichpunkte von Emotionen und Einblicke in das was Sie Betrauern. Lassen Sie sich durch die folgenden Trauer-Gedichte inspirieren.

Wertvoll

Die Zeit war gekommen,
es war noch zu früh.
Das Leben geht weiter,
wie Früher wird's nie.
Du weißt nie wie lange,
das Leben noch bleibt.
Drum genieße für immer,
jede Sekunde der Zeit.

Ade

Du wurdest gerufen
du mußtest gehn
wir bleiben zurück
können's nicht verstehn

Doch in unsern Herzen
bleibst du bestehn
wieviel Zeit auch immer
in die Lande mag ziehn

Trauer Gedicht

Verlassen
abseits
Sonnenstrahl erlischt

Traurig
alleine
folge dem Mondschein

Verloren
winzig
mein letztes Fünkchen Licht

Öde
einsam
tot sein

Beliebte Trauer-Gedichte

Wenn Sie in Ihrer Trauer gar keine Worte finden, dann wenden Sie sich den Klassikern zu und verwenden Sie Trauer-Gedichte, die schon Generationen vor uns Trost gespendet haben.

Ich bin nicht tot

von Michelangelo Buonarroti

Ich bin nicht tot,
ich tausche nur die räume,
ich leb in euch und geh
durch eure Träume.

Der Mensch

von Ludwig Uhland

Nicht das Freuen, nicht das Leiden
stellt den Wert des Lebens dar,
immer nur wird das entscheiden,
was der Mensch dem Menschen war.

Zeit

von Friedrich Schiller

Dreifach ist der Schritt der Zeit:
Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,
pfeilschnell ist das Jetzt verflogen,
ewig still steht die Vergangenheit.

Gestern, heute, morgen

von Johann Wolfgang von Goethe

Das Schlimmste, was uns widerfährt,
das werden wir vom Tag gelehrt.
Wer in dem Gestern Heute sah,
dem geht das heut' nicht allzu nah,
und wer im Heute sieht das Morgen,
der wird sich rühren, wird sich sorgen.

Nichts hat Bestand

von Hoffmann von Fallersleben

Nichts hat in der Welt bestand:
was da kommt, muss scheiden,
und so reichen sich die Hand
immer Freud und Leiden.

Auf den Tod eines Kindes

von Johann Ludwig Uhland

Du kamst, du gingst mit leiser Spur,
ein flüchtger Gast im Erdenland.
Woher? Wohin? Wir wissen nur:
aus Gottes Hand in Gottes Hand.

Gute Stunden und Leiden

von Christoph Martin Wieland

Ich habe in guten Stunden
des Lebens Glück empfunden
und Freuden ohne Zahl:
So will ich denn gelassen
mich auch in Leiden fassen;
welch Leben hat nicht seine Qual?

Nennen Sie auch den Autor, wenn Sie zur Trauer Gedichte verschenken. So hat der Beschenkte einen tröstlichen Anker, an dem er sich festhalten kann. Denn die großen Dichter haben sich häufig mehr als einmal mit diesem Thema befasst.