Trauer Gedichte
Einzigartige Trauer-Gedichte
Fassen Sie Ihre Worte in Gefühle, Stichpunkte von Emotionen und Einblicke in das was Sie Betrauern. Lassen Sie sich durch die folgenden Trauer-Gedichte inspirieren.
Wertvoll
Die Zeit war gekommen,
es war noch zu früh.
Das Leben geht weiter,
wie Früher wird's nie.
Du weißt nie wie lange,
das Leben noch bleibt.
Drum genieße für immer,
jede Sekunde der Zeit.
Ade
Du wurdest gerufen
du mußtest gehn
wir bleiben zurück
können's nicht verstehn
Doch in unsern Herzen
bleibst du bestehn
wieviel Zeit auch immer
in die Lande mag ziehn
Trauer Gedicht
Verlassen
abseits
Sonnenstrahl erlischt
Traurig
alleine
folge dem Mondschein
Verloren
winzig
mein letztes Fünkchen Licht
Öde
einsam
tot sein
Beliebte Trauer-Gedichte
Wenn Sie in Ihrer Trauer gar keine Worte finden, dann wenden Sie sich den Klassikern zu und verwenden Sie Trauer-Gedichte, die schon Generationen vor uns Trost gespendet haben.
Ich bin nicht tot
von Michelangelo Buonarroti
Ich bin nicht tot,
ich tausche nur die räume,
ich leb in euch und geh
durch eure Träume.
Der Mensch
von Ludwig Uhland
Nicht das Freuen, nicht das Leiden
stellt den Wert des Lebens dar,
immer nur wird das entscheiden,
was der Mensch dem Menschen war.
Zeit
von Friedrich Schiller
Dreifach ist der Schritt der Zeit:
Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,
pfeilschnell ist das Jetzt verflogen,
ewig still steht die Vergangenheit.
Gestern, heute, morgen
von Johann Wolfgang von Goethe
Das Schlimmste, was uns widerfährt,
das werden wir vom Tag gelehrt.
Wer in dem Gestern Heute sah,
dem geht das heut' nicht allzu nah,
und wer im Heute sieht das Morgen,
der wird sich rühren, wird sich sorgen.
Nichts hat Bestand
von Hoffmann von Fallersleben
Nichts hat in der Welt bestand:
was da kommt, muss scheiden,
und so reichen sich die Hand
immer Freud und Leiden.
Auf den Tod eines Kindes
von Johann Ludwig Uhland
Du kamst, du gingst mit leiser Spur,
ein flüchtger Gast im Erdenland.
Woher? Wohin? Wir wissen nur:
aus Gottes Hand in Gottes Hand.
Gute Stunden und Leiden
von Christoph Martin Wieland
Ich habe in guten Stunden
des Lebens Glück empfunden
und Freuden ohne Zahl:
So will ich denn gelassen
mich auch in Leiden fassen;
welch Leben hat nicht seine Qual?
Unsterblich
Ina Seidel
Unsterblich duften die Linden -
Was bangst du nur?
Du wirst vergehn, und deiner Füße Spur
wird bald kein Aug mehr im Staube finden.
doch blau und leuchtend wird der Sommer stehn
Und wird mit seinem süßen Atemwehn
Gelind die arme Menschenbrust entbinden.
Wo kommst du her? Wie lange bist du noch hier?
Was liegt an dir?
Unsterblich duften die Linden -
Nennen Sie auch den Autor, wenn Sie zur Trauer Gedichte verschenken. So hat der Beschenkte einen tröstlichen Anker, an dem er sich festhalten kann. Denn die großen Dichter haben sich häufig mehr als einmal mit diesem Thema befasst.
