Gedanken Gedichte

 

Gedanken Gedichte

Über Gedanken Gedichte zu schreiben, ist im Vergleich zu anderen Themen eine recht einfache Angelegenheit. Gedanken an sich können zwar sehr verworren und kaum fassbar sein. Aber gerade das darf sich auch in dem Gedanken Gedicht ausdrücken.

Gedanken und Gedichte darüber müssen keinem besonderen Schema folgen, Sie können sich völlig frei entfalten, ihren Ideen freien lauf lassen und einfach sehen, was dabei entsteht.

Einzigartige Gedanken-Gedichte

Die Gedanken jedes Menschen sind völlig einzigartig. Nehmen Sie das als Inspiration wenn Sie über ihre Gedanken Gedichte schreiben.

Verzweiflung

Es wütet, kreist, pulsiert,
und kann nicht atmen
rot und feurig,
heiß und kalt,
gezogen, gezerrt, gerissen,
schraubt es sich hinauf in meinen Hals
pumpt mein Herz es in die Lippen
singt es in die Welt hinaus
und schreit verbissen!
Hasst es dich
und kann nicht mehr -
hassen.

Silberblau

Ein Schleier senkt sich nieder
glitzert sacht vor meiner Nase
färbt die Nacht und färbt den Tag.

Alles was ich seh und was ich tue
ist getunkt in Silberblau
seit dem einen mal, seit ich -

Gedankenlichter

Gedankenlichter funkeln
unter meiner Haut
und glühen leise
in den Morgenstunden
kurz vor grau.

Sie kichern und sie zittern
lachen in mir wach
Ideen, Funken, Geistesblitze
sinken, heben
machen Krach.

Singen mich in Träume
wollen nichts verpassen
rütteln an Gewissheit
um zu tanzen
und die Seele fließen lassen.

Beliebte Gedanken-Gedichte

Jeder Mensch hat Gedanken, Gedichte darüber wurden schon immer geschrieben. Sehen Sie was die Klassiker daraus gemacht haben.

Hälfte des Lebens

von Friedrich Hölderlin

Mit gelben Birnen hänget
Und voll mit wilden Rosen
Das Land in den See,
Ihr holden Schwäne,
Und trunken von Küssen
Tunkt ihr das Haupt
Ins heilignüchterne Wasser.

Weh mir, wo nehm ich, wenn
Es Winter ist, die Blumen, und wo
Den Sonnenschein,
Und Schatten der Erde?
Die Mauern stehn
sprachlos und kalt, im Winde
Klirren die Fahnen.

Der römische Brunnen

von Conrad Ferdinand Meyer

Aufsteigt der Strahl und fallend gießt
Er voll der Marmorschale Rund,
Die, sich verschleiernd, überfließt
In einer zweiten Schale Grund;
Die zweite gibt, sie wird zu reich,
Der dritten wallend ihre Flut,
Und jede nimmt und gibt zugleich
Und strömt und ruht.

Zwei Segel

von Conrad Ferdinand Meyer

Zwei Segel erhellend
Die tiefblaue Bucht!
Zwei Segel sich schwellend
Zu ruhiger Flucht!

Wie eins in den Winden
Sich wölbt und bewegt,
Wird auch das Empfinden
Des andern erregt.

Begehrt eins zu hasten,
Das andre geht schnell.
Verlangt eins zu rasten,
Ruht auch der Gesell.

Gedanken Gedichte sind eine Ausdrucksform, die Ihnen in jeder Lebenslage helfen kann, ihre Gedanken zu ordnen und zu sich selbst zu finden. Probieren Sie es aus.