Geburt Gedichte

 

Geburt Gedichte

Zur Geburt Gedichte in Form einer Geburtsanzeige zu veröffentlichen, anstatt einem simplen Spruch zur Geburt, ist sicher etwas sehr ausgefallenes.

Aber wenn Sie Gedichte zur Geburt selbst verfassen, ist das noch viel persönlicher als selbst geschriebene Glückwünsche zur Geburt. Sie vermitteln Freude und Nähe und können zur Geburt Verse für das neue Familienmitglied aufsagen oder als Geburtskarten verschenken.

Einzigartige Geburt-Gedichte

Um zur Geburt Gedichte zu schreiben lassen Sie sich durch diese Gedichte zur Geburt inspirieren:

Neugeboren

Voll Sehnsucht dich herbei gewünscht,
voll Hoffnung dich erwartet,
endlich bist du aufgewacht,
ins Leben durchgestartet.

Du hast das Licht der Welt erblickt
was kann es schön'res geben,
wir haben uns sogleich verliebt,
nur Wonne für dein Leben.

Gedicht zur Geburt

Du kamst, ganz ungelogen,
vom Himmel angeflogen.

Du trägst uns auf deinen Flügeln,
wirst unser Glück besiegeln.

Du hast unsere Herzen ganz leicht,
durch ein winziges Lächeln erreicht.

Du bist stets unser Hoffnungslicht,
unser Englein Zuversicht.

Beliebte Geburt-Gedichte

Wenn Sie zur Geburt Gedichte verschenken möchten und dazu lieber klassische Gedichte verwenden, hier eine kleine Auswahl:

Zur Geburt

von Friedrich Hebbel

Wir wünschen euch und eurem Kinde
an Glück, soviel das Herz nur fasst.
Und ein Wilkommensangebinde
sei Gruß dem neuen Erdengast.

Er soll ein braver Junge werden
und euch zur Freude gut gedeih'n.
Ihm leuchte im Gestrüpp auf Erden
des Lebens schönster Sonnenschein.

Euch Eltern aber sei beschieden,
was ihr nur wünscht für euch und ihn.
Im kleinen Heim soll Lust und Frieden
bestehen als des Daseins Sinn!

Kinderseele

von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Was eine Kinderseele
aus jedem Blick verspricht!
So reich ist doch an Hoffnung
ein ganzer Frühling nicht.

Kinder sind ein Rätsel

von Christian Friedrich Hebbel

Kinder sind Rätsel von Gott
und schwerer als alle zu lösen,
aber der Liebe gelingts,
wenn sie sich selber bezwingt.

Liebe, menschlich zu beglücken

von Johann Wolfgang von Goethe

Liebe, menschlich zu beglücken,
nähert sie ein edles Zwei,
doch zu göttlichem Entzücken
bildet sie ein köstlich Drei.

Vom Vater hab ich die Statur

von Johann Wolfgang von Goethe

Vom Vater hab ich die Statur,
Des Lebens ernstes Führen,
Vom Mütterchen die Frohnatur
Und Lust zu fabulieren.
Urahnherr war der Schönsten hold,
Das spukt so hin und wieder;
Urahnfrau liebte Schmuck und Gold,
Das zuckt wohl durch die Glieder.
Sind nun die Elemente nicht
Aus dem Komplex zu trennen,
Was ist denn an dem ganzen Wicht
Original zu nennen?

Zur Geburt

von Christian Morgenstern

Du magst dich drehn und wenden, wie du willst,
du wirst erkannt und das ist dein Gericht,
und wenn nur einer dich erkennt - genug.
So mancher sieht sich vor sein Leben lang,
verwischt die Spur, verschleiert Wort und Blick,
allein, du bist nur immer Einer, Mensch,
dein Kleines liegt nicht hier, dein Großes dort,
und wie sich's mischt - auch ohne, dass du's weißt,
so bist du und so wirst du einst erkannt.

Nehmen Sie einfach ein paar gute Wünsche, würzen Sie sie mit einer Priese Humor und einer Messerspitze Reim, dann ist es gar nicht schwer, zur Geburt Gedichte zu schreiben.